Griechische Ikone | Thronende Gottesmutter

Griechische Ikone | Thronende Gottesmutter

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Die Gottesmutter wird als Basilissa oder Kaiserin auf einem Thron mit üppigen Kissen sitzend, mit dem Jesuskind auf dem Schoß dargestellt. Die Feierlichkeit wird durch die frontale Statik von Mutter und Sohn auf der gleichen vertikalen Achse dargestellt. Dieser „triumphale Typus“ setzte sich 431 nach dem Konzil von Ephesos durch. Der Prototyp scheint byzantinischen Ursprungs zu sein, da dieser ikonografische Typus in allen Gebieten zu finden ist, in denen die byzantinische Kunst Fuß fassen konnte.

 

Der Heilige Märtyrer Charalampos (10. Februar), war Bischof von Magnesia und gilt als Patron gegen Pest, Cholera und Viehseuchen. Die Legende berichtet, wie Charalampos im Alter von 113 Jahren gefangen genommen und seiner priesterlichen Gewänder beraubt am Marktplatz von Magnesia gefesselt und mit Messern traktiert wurde; er aber bedankte sich bei seinen Peinigern und heilte andere Gequälte, befreite einen von einem Dämonen befallenen Mann und heilte schließlich Gallina, die Tochter des Kaisers.

 

Der Heilige Johannes der Vorläufer (7. Jänner, 24. Juni, 29. August), war ein jüdischer Bußprediger, der um 28 n. Chr. in Galiläa und Judäa auftrat. Er wirkte im palästinischen Judentum und hatte auch in der jüdischen Diaspora Anhänger. Er verkündete am Jordan das Kommen des von den Juden ersehnten Messias, vollzog zur Vorbereitung hierauf die Bußtaufe mit Wasser als Symbol für die Rettung im kommenden Weltgericht und versammelte eine Schar von Anhängern um sich. Im Westen ist er als Johannes der Täufer bekannt. Er ist der Patron u.a. der Schneider, Gastwirte, Winzer, Architekten, Schornsteinfeger, Bauern, Sänger, Tänzer, Musiker, der Weinstöcke; gegen Alkoholismus, Kopfschmerzen, Schwindel, Angstzustände, Krämpfe, Kinderkrankheiten, Furcht und Hagel.

 

Unten links:  Heiliger Großmärtyrer Georg, der Siegreiche (23. April), ist als Soldat zu Pferde dargestellt. Die Legende berichtet wie Georg die Königstochter vor dem furchterregenden Drachen rettet und die Stadt befreit.

 

Unten mittig: Heiliger Nikolaus von Myra (6. Dezember, 9. Mai, 29. Juli) wurde um 283 in Patara, heute Ruinen bei Kalkan in der Türkei geboren und starb um 348 in Myra (Lykien), heute Demre in der Türkei. Er war Erzbischof von Myra und gilt als einer der bekanntesten Heiligen der Ostkirchen und der lateinischen Kirche.

 

Unten rechts: Heiliger Größmärtyrer Demetrius von Saloniki (26. Oktober), war ein bedeutender Heiliger in den orthodoxen Kirchen. Trotz seines jungen Alters wurde er von Maximinus Daia zum General der römischen Armee in Thessalien uns Prokonsul für Hellas ernannt. Er war ein überaus erfolgreicher General. Missgünstige Heiden zeigten ihn bei Maximinus als Christen an, der ihn mit Speeren durchbohren ließ, nachdem er sich, ohne zu zögern, zu seinem Glauben bekannte.

 

Reich geschnitzte Ornamente am Rand der Ikone (Teile fehlen), teilweise bemalt und vergoldet.

 

datiert 1806

36 x 25 cm

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